Worum geht es in diesem Projekt?

Neubau einer barrierefreien Toilette für gehbehinderte Menschen, Rollator – Nutzer und Rollstuhlfahrer im Heimatmuseum Oberzissen

Was bewegt das Projekt ?

Wir möchten das Menschen mit Behinderung durch unser Projekt an unseren Veranstaltungen in der Alten Schule teilnehmen können. Bisher ist das nicht möglich, da die Toiletten im Untergeschoss nur über eine Treppe zu erreichen sind. Dies wollen wir mit der barrierefreien Toilette, die sich dann auf der gleichen Etage neben den Veranstaltungsräumen befindet ermöglichen. Denn Inklusion funktioniert nicht ohne Barrierefreiheit. Wo Orte und Räume nicht barrierefrei sind, bleibt Teilhabe am kulturellen und politischen Leben in der Freizeit verwehrt. Barrierefreiheit heißt, dass Gebäude und öffentliche Plätze, Arbeitsstätten und Wohnungen, Verkehrsmittel und Gebrauchsgegenstände, Dienstleistungen und Freizeitangebote so gestaltet werden, dass sie für alle ohne fremde Hilfe zugänglich sind.
Menschen mit Behinderung gehören in die Mitte der Gesellschaft. Deshalb darf die Teilnahme für diese Mitbürger an kulturellen, politischen und sozialen Veranstaltungen nicht daran scheitern das in einem Gebäude, indem ein Museum eingerichtet wurde und verschiedene Veranstaltungen durchgeführt werden, keine barrierefreie Toilette zur Verfügung steht.
Bedenken Sie:
In den allermeisten Fällen löst eine Krankheit oder ein Unfall eine Behinderung aus. Krankheit oder Unfall kann uns alle treffen. Mit zunehmendem Alter wird man unbeweglicher, jedes noch so kleine Hindernis scheint unüberwindbar. Unsere Gesellschaft wird immer älter. Das durchschnittliche Lebensalter steigt – für jeden von uns. Ein Grund mehr, sich für ein Leben ohne Barrieren stark zu machen.

Wie wird das Projekt umgesetzt?

Das Projekt wird durch den  Heimatverein Oberzissen e.V. und regionale Handwerksbetriebe geplant und realisiert. Die Herstellung der Trennwände mittels Metall-Ständerwerk, Verlegung von Wasser- und Abwasserrohre, die Be- und Entlüftung sowie die Installation der Sanitäreinrichtungen erfolgen durch regionale Fachfirmen. Die Verlegung der Fliesen und die Malerarbeiten sowie die Elektro-Installation wird in Eigenleistung ausgeführt. Alle Maßnahmen sollen bis Oktober 2019 abgeschlossen werden.